Philosophie in Geschichten
Über intellektuelle Affirmationen und Negationen in Deutschland
LĂŒbbe, Hermann
2006, 290 S, Gb, (Fink)
Bestell-Nr. 123925

45,90 EUR

Thema des neuen Buchs von Hermann LĂŒbbe sind Philosophien als wirksames Element des öffentlichen kulturellen und politischen Lebens in Deutschland - von Wilhelm von Humboldts Museumsphilosophie bis zu den "idealistischen" Motiven der Ermordung des Dichters Kotzebue durch einen progressiven Theologiestudenten in nach-napoleonischer Zeit.
 
Wieso vermochte im deutschen Kaiserreich der philosophische und kulturpolitische Streit um den Darwinismus fĂŒr mehrere Plenarsitzungen das Preußische Abgeordnetenhaus zu beschĂ€ftigen? Was hat in der Weimarer Republik die kulturkritischen Exaltationen Oswald Spenglers publizistisch singulĂ€r erfolgreich sein lassen? Auch die Geschichte der zweiten deutschen Demokratie lĂ€sst sich eindrucksvoll in reprĂ€sentativen Philosophien spiegeln - so in der affirmativ wirkenden Geisteswissenschaftstheorie Joachim Ritters einerseits und in den antikapitalistisch motivierten Dauervorbehalten der Kritischen Theorie andererseits.
 

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