Zeitproblematik bei Martin Heidegger und Augustinus
Corti, C. Agustín
2006, 316 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 123975

42,00 EUR

In der vorliegenden Arbeit werden die unterschiedlichen Funktionen der Zeitlichkeit in Bezug auf den Selbstvollzug des Daseins systematisch aus dem Frühwerk Heideggers, das aufgrund der durchgehenden Veröffentlichung von Heideggers Gesamtausgabe jetzt zur Verfügung steht, ausgelegt. Im Dialog mit der bedeutendsten Forschungsliteratur zu diesem Thema, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat, untersucht diese Arbeit die Zeitproblematik anhand thematischer Brennpunkte. Heideggers Zeitbetrachtung gab der Zeitproblematik neue Impulse, da auch deren Überlieferung im Zentrum steht. Einer der wichtigsten Klassiker, mit denen er sich befasst hat, ist Augustinus und sein Buch der Confessiones. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Werk nimmt Heidegger vor allem Bezug auf die Selbstanalyse – quid intus sim? – des zehnten Buches sowie auf die Zeitbetrachtung – quid est enim tempus? – des elften Buches. Besonders der Zusammenhang zwischen Selbst und Zeit bei Augustinus hat Heideggers Werk geprägt.
 
C. Agustín Corti, 1975 in Uruguay geboren, Studium der Philosophie und der Alt-Philologie in Montevideo. Anschließend Mitarbeiter des Philosophischen Instituts der Staatlichen Universität am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie. Zur Zeit bereitet er eine kommentierte Übersetzung des elften Buches der Confessiones für einen spanischen Verlag vor.
 

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