Der platonische Sokrates
Schmidt, Gerhart
2006, 192 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 123986

28,50 EUR

Der Angelpunkt der vorliegenden Untersuchungen liegt bei den Dialogen Charmides und Politeia. Es zeigt sich, daß in diesen Werken des Sokrates eigene Philosophie zur Sprache kommt, und daß Platon sich dabei auch mit ihr auseinandersetzt. Dieser Sokrates ist nicht Platons Alter-ego, sondern ein rätselhafter, mit Widersprüchen aufgeladener Charakter. Abschließend wird die imaginäre Wanderung des Sokrates durch Platons Höhle in seinen einzelnen, klug bemessenen Schritten genau dokumentiert und so das ebenso berühmte wie mißverstandene Höhlengleichnis entschlüsselt. Die Spur, welche der platonische Sokrates in der Geschichte der abendländischen Philosophie hinterlassen hat, wird in drei weiteren Abhandlungen verfolgt; denn die literarische Sokrates-Gestalt beweist ihre objektive Realität damit, daß sie auf Widersacher stößt. Hegel benötigte Sokrates als Kronzeugen seiner Philosophie der Weltgeschichte, Nietzsche lieferte ihm einen erregenden Zweikampf, und Heidegger versuchte krampfhaft, ihm zu entkommen.
 

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