Die Vollendung des Paradigmenwechsels bei Ludwig Feuerbach
Linares, Filadelf
2006, 121 S, Kt, (D&H)
Bestell-Nr. 124031

52,00 EUR

Ludwig Feuerbach war, wie schon sein Lehrmeister Hegel, ein spekulativer Denker. Im Unterschied zu diesem unterlag Feuerbach jedoch nicht der absoluten Spekulation, sondern sein Denken behielt stets Bodenhaftung. Das Thema des Paradigmenwechsels, dessen Ursprung innerhalb der Antike im Denken des Anaxagoras zu finden ist, begegnet uns in inhaltlichem Zusammenhang ebenfalls im Feuerbachschen Denken. Dies läßt sich damit begründen, daß sich die Geschichte des Denkens bei allen auftretenden Brüchen, strukturell und funktionell als Kontinuum vollzieht. So ist die Einsicht zwingend, daß auch die Paradigmen, wenn sie wie das antike und das neuzeitliche Paradigma wesensverwandt sind, nicht naturnotwendig zum Wechsel tendieren, sondern eher zum Wiederanknüpfen an ursprüngliche Paradigmen. So wird nun aus dem langen Weg des paradigmatischen Prozesses aus dem absoluten Geist Hegels der Mensch Feuerbach.
 
Einleitung - I. Zur Frage des Paradigmenwechsels: Der fortwirkende Konnex - II. Reformation und Reform - III. Umhüllungsdialektik: Weltanschauungskomplex - Theologische Vorstellungen - IV. Pantheismus und Idealismus - V. Idealismus und Empirismus - VI. Positivistische Sichtweisen - VII. Hegel in Feuerbachs Sicht: Exkurs über "Die Grundzüge der Philosophie der Zukunft" - VIII. Feuerbachs politische Streifzüge: Religion und Politik - Gott und Staat - Religion und Politik im revolutionstheoretischen Kontext - Feuerbachs Verhältnis zur Politik – Schlußbemerkung – Literaturverzeichnis - Namensverzeichnis
 

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