Politische Philosophie
Becker / Schmidt / Zintl
2012, 370 S, 6 Abb, Kt, (UTB)
Bestell-Nr. 124040

18,99 EUR

Ausgehend von den Erfordernissen des Studiums führt dieser Band des Grundkurses Politikwissenschaft in zentrale Themen und Texte der Politischen Philosophie ein. Die seit langem in der Lehre tätigen Verfasser machen den Leser vertraut mit den manchmal schwierigen Texten von Platon bis Rawls und befähigen ihn zur eigenständigen Lektüre der zentralen Werke der Politischen Philosophie.
 
Aus dem Inhalt Einleitung II. Gesellschaftsvertrag und Staat 1. Hobbes 1.1 Naturzustand 1.2 Autorisierung und Vertrag 1.3 Souverän und Untertan 2. Locke 2.1 Naturzustand 2.1.1 Naturzustand und Kriegszustand 2.1.2 Naturzustand und Eigentum 2.2 Der Vertrag 2.2.1 Anlage und Inhalt des Vertragsarguments 2.2.2 Positive oder normative Version? 2.3 Institutionen 2.3.1 Organe 2.3.2 Das Volk als letzte Instanz 3. Rousseau 3.1 Der Naturzustand 3.1.1 Die Natur des Menschen 3.1.2 Falsche Vergesellschaftung 3.2 Der Vertrag als Neubeginn 3.2.1 Die Erschaffung des Souveräns 3.2.2 Der Gemeinwille 3.3 Institutionen 3.3.1 Die Gesetzgebung 3.3.2 Gesetzesvollzug Literatur III. Sittlichkeit und Staat (Michael Becker) 1. Platon: Politik als Staatskunst 1.1 Der Staatsmann: Politik als selbstgebietende Kunst 1.2 Der Staatsmann als Gesetzgeber: Aspekte des Dialogs Nomoi Hegel: Sittlichkeit und Staat 2.1 Sittlichkeit und Freiheit 2.2 Institutionelle Ausprägungen der Sittlichkeit: Familie, bürgerliche Gesellschaft und Staat 3. Taylor: Wertegemeinschaft und Politik der Anerkennung 3.1 Die normativen Prämissen des neuzeitlichen Individualismus 3.2 Werte und gemeinschaftliche Integration 3.3 Politik der Anerkennung 4. Arendt: Sprache, Urteil, Politik 4.1 'Vita activa' und die Tätigkeiten des Handelns und des Sprechens 4.2 Ästhetisches und politisches Urteil Literatur IV. Freiheit (Reinhard Zintl) 1. Kant 1.1 Vernunft, Freiheit, Selbstgesetzgebung 1.2 Umgang miteinander, Recht und Zwang 1.3 Der Inhalt der Gesetze 1.4 Die Staatsgewalt 2. Mill 2.1 Problemstellung 2.2 Der intrinsische und der instrumentelle Wert der Freiheit 2.2.1 Meinungsfreiheit 2.2.2 Handlungsfreiheit 2.3 Übergriffe und Schranken 2.4 Staatsgewalt und Politik 3. Von Hayek 3.1 Grundlagen 3.2 Freiheit und Fortschritt 3.2.1 Spontane Ordnung und Organisation 3.2.2 Fortschritt 3.3 Freiheit und soziale Gerechtigkeit 3.4 Die politische Verfassung 4. Marx 4.1 Abstrakte Regeln und Entfremdung 4.2 Eigentumsverhältnisse und gesellschaftliche Macht 4.3 Naturwüchsige Entwicklung und bewußte Entscheidung Literatur Gerechtigkeit 1. Platon 1.1 Verbreitete Vorstellungen über die Gerechtigkeit 1.2 Der gerechte Staat 1.3 Der gerechte Mensch 1.4 Formen der Ungerechtigkeit 2. Aristoteles 2.1 Gerechtigkeit – ein mehrdeutiger Begriff 2.2 Allgemeiner Begriff der Gerechtigkeit 2.3 Besonderer Begriff der Gerechtigkeit 2.3.1 Distributive Gerechtigkeit 2.3.2 Korrektive Gerechtigkeit 2.3.3 Kommutative Gerechtigkeit 2.4 Konzeptionen der politischen Gerechtigkeit 3. Hume 3.1 Gerechtigkeit – eine künstliche Tugend 3.2 Individuelle Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ordnung 3.2.1 Das Problem der Gerechtigkeit 3.2.2 Gerechtigkeit und Eigentum 3.2.3 Gerechtigkeit und Versprechen 3.3 Gerechtigkeit und Staat 4. Rawls 4.1 Soziale Gerechtigkeit und wohlgeordnete Gesellschaft 4.2 Urzustand und Vertrag 4.3 Prinzipien der Gerechtigkeit 4.4 Rechtfertigung der Prinzipien 4.5 Bedeutung der Rawlsschen Theorie Literatur VI. Demokratie und politische Legitimität 1. Aristoteles: Demokratie und Politie 1.1 Politik und praktische Philosophie 1.2 Demokratie als Herrschaft der Freien und Gleichen 1.3 Die Mischverfassung der Politie 2. Rousseau: Institutionen und Ethos der (Volks-)Herrschaft 2.1 Die Regierung als Vollzugsorgan des Souveräns 2.1.1 Die Institution Regierung 2.1.2 Das Verhältnis von Souverän und Regierung 2.2 Weitere republikanische Institutionen 2.3 Die sittlichen Voraussetzungen der Republik: Zivilreligion und Erziehung 3. Habermas und Rawls: Diskursive und deliberative Demokratie 3.1 Diskurstheorie des demokratischen Rechtsstaats – Politik als Verständigungsprozeß 3.1.1.Diskurs und politische Emanzipation 3.1.2 Elemente der diskursiven Politik: Moral, Ethik, Pragmatik 3.1.3 Souveräne Demokratie 3.2 Eine Theorie deliberativer Demokratie: Übergreifender Konsens und öffentliche Vernunft 3.2.1 Der übergreifende Konsens 3.2.2 Politische Deliberation als Verfassungsinterpretation 3.3 Die Grenzen der Beratungsdemokratie Literatur VII. Gewaltenteilung 1. Wegbereiter 2. Montesquieu 2.1 Staatsformen, Beschränkung der Staatsgewalt, Freiheit 2.1.1 Unterscheidungen 2.1.2 Stabilitätsbedingungen 2.1.3 Die Folgerung 2.2 Funktionen 2.3 Institutionalisierung und soziale Verankerung 2.3.1 Beziehungen zwischen den Organen 2.3.2 Die Rolle der Stände 3. Sieyes 3.1 Die Nation als Verbindung politisch und rechtlich Gleicher 3.2 Funktionen 3.3 Organe und die Beziehungen zwischen ihnen 4. Hamitton/Madison/Jay: Die Federalist Papers 4.1 Die republikanische Verfassung 4.2 Konzeption der Gewaltenteilung 4.2.1 Das Volk 4.2.2 Checks and Balances 4.3 Institutionelle Umsetzungen in der Verfassung 4.3.1 Legislative und Exekutive 4.3.2 Das oberste Gericht als Hüter der Verfassung 5. Nachbemerkung: Welche Bändigung? Literatur Politische Philosophie und internationale Beziehungen 1. Kant: Die Bedingungen eines Friedens zwischen souveränen Staaten 1.1 Die negativen Voraussetzungen des ewigen Friedens: die Präliminarartikel 1.2 Frieden durch Recht: die Definitivartikel 1.3 Die „Garantie“ des ewigen Friedens 2. Rawls: Prinzipien des Völker-Rechts 2.1 Frieden innerhalb der Gesellschaft liberaler Völker 2.2 Die Einbeziehung nichtliberaler Völker 2.3 Belastete Gesellschaften und Schurkenstaaten Literatur Sachregister
 

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