Individuationsprinzip als Sein und Leben
Studien zur originären Phänomenalisierung
K√ľhn, Rolf
2006, 350 S, Kt, (Kohlhammer)
Bestell-Nr. 124106

34,00 EUR

Das Wesen dessen, was unsere Individualit√§t ausmacht, ist bis heute ungewiss. Die Versuche, den letzten Grund des Individuiertseins in der Materie, in Gott bzw. im Willen als Selbstbestimmung anzusetzen, blieben insofern unvollst√§ndig, als das Verh√§ltnis von Sein und Leben dabei nicht wirklich aufgekl√§rt wurde. K√ľhns Darstellung bietet daher R√ľckgriffe von Aristoteles bis Husserl und Heidegger √ľber das Mittelalter, Descartes, Spinoza, Leibniz, Kant, Fichte, Maine de Biran, Hegel, Nietzsche, Simone Weil und Scheler, um die genannte Problematik f√ľr die Ausarbeitung eines rein ph√§nomenologischen principium individuationis fruchtbar zu machen.
 
Im Ergebnis ergibt sich, dass sich die Individuationsaporie nicht im Rahmen einer Ontologie als "Natur", "Zeit" oder "Seinsereignis" l√∂sen l√§sst; vielmehr muss das Seinsapriori als solches hinterfragt werden. Hierdurch tritt ein urspr√ľnglicheres Erscheinen zutage, welches im Sinne lebendiger Individuation zu denken ist.
 

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