Nikolaus von Kues und Meister Eckhart
Rezeption im Spiegel der Marginalien zum Opus tripartitum Meister Eckharts
Frost, Stefanie
2006, 296 S, Kt, (Aschendorff)
Bestell-Nr. 124114

45,00 EUR

Gemäß Bulle In agro dominico sollte Meister Eckhart als Verurteilter nicht gelesen werden. Trotzdem läßt sich Nikolaus von Kues einen Codex mit dem Opus tripartitum Eckharts anfertigen. Wie gründlich der Cusaner das lateinische Werk Eckharts studierte, zeigt sich nicht zuletzt an seinen Marginalien, die er am Rand des Textes vermerkte. Zudem nennt er Meister Eckhart in einigen seiner eigenen Schriften explizit als Gedankengeber.In dieser Arbeit wird die Eckhartrezeption des Nikolaus von Kues analysiert.
 
Dazu werden die 406 Marginalien ausgewertet, indem die Struktur des eckhartschen Textes sorgfältig aufgezeigt wird, um die Randbemerkungen einzuzeichnen. So kann Aufschluß darüber gewonnen werden, welche Textstrukturen und Themen das Interesse des Cusaners gefunden haben. Darüber hinaus fließen jene Texte (die Apologia doctae ignorantiae und vier Predigten) mit in die Untersuchung ein, in denen Nikolaus von Kues Meister Eckhart namentlich erwähnt und seine Texte adaptiert. Diese werden hinsichtlich Übereinstimmung und Differenzen sowohl in der Gedankenführung als auch in ihren Aussagen untersucht. Dabei zeigt sich auch die Intention des Cusaners, eckhartsche Gedanken in ihrer Rechtgläubigkeit aufzuweisen. Im Anhang werden die Marginalien ediert.
 

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