Zusammenhänge
Jahrbuch für Asiatische Philosophie Bd. 1
Schneider, Helmut (Hg)
2006, 146 S, Kt, (Kovac)
Bestell-Nr. 124134

48,00 EUR

Das "Jahrbuch für Asiatische Philosophie" widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Asiatischen Philosophie in ihrem Kernbereich, vor allem also der indischen, chinesischen und japanischen Philosophie samt ihren Ausläufern und Einflusszonen z.B. in Tibet und Korea. Die geographische Einheit Asiens als Kontinent wird hier trotz aller Vielfalt und Gegensätze auch als kulturelle und geistige Einheit gesehen. Diese europäische Konstruktion der Einheit Asiens ist eine geistige Leistung Europas, die Zusammenhänge sichtbar machte, die sonst verborgen geblieben wären. Eine Weiterführung dieses Denkens der Einheit ist die Idee der Einheit Europas und Asiens (Eurasien), die hier einen bevorzugten Ort finden soll. Dementsprechend umfasst der hier zugrundegelegte Philosophiebegriff alle begrifflichen und bildlichen Denksysteme Eurasiens in ihren kulturellen Ausprägungen und Verflechtungen.Die Beiträge des ersten Bandes des "Jahrbuches für Asiatische Philosophie" führen dieses Programm in einem breiten Spektrum unter verschiedenen Aspekten aus. Zwei bedeutende japanische Philosophen des 20. Jahrhunderts mit einer sehr guten Kenntnis der westlichen Philosophie (Kitaro Nishida und Tetsuro Watsuji) wenden ihren Blick von Asien nach Europa, um das Charakteristische der japanischen und asiatischen Philosophie zu erfassen. In einem bisher nicht beachteten, ins Deutsche übersetzten Aufsatz aus dem Jahre 1940, der hier wieder abgedruckt wird, ordnet Nishida der westlichen Philosophie das Sein und der asiatischen Philosophie das Nichts zu. Im Vergleich von griechischer und japanischer Philosophie findet er trotz ihrer Verschiedenheit auch bedeutende Gemeinsamkeiten. Tetsuro Watsuji vergleicht griechische und japanische Philosophie besonders in Kunst und Ästhetik (Tanehisa Otabe). Die gleiche Frage nach dem Wesen der chinesischen Philosophie untersucht H. Geiger, im Bereich der politischen und sittlichen Praxis des Konfuzianismus und Neokonfuzianismus W. Ommerborn. U. Jeck zeigt die gegenseitige Berührung von griechischer und indischer Philosophie auf der Basis eines ausgedehnten, bisher nicht zusammengestellten Materials mit einer überraschenden Fülle von Kontakten auf.
 

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