Das Ereignis des Betens
Grundlinien einer Hermeneutik des religiösen Geschehens
Casper, Bernhard
1998, 173 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 125132

25,00 EUR

Beten bedeutet den Ernstfall von Religion. Darum stellt sich am konkreten Phänomen des Betens die Frage nach dem Sinn von Religion überhaupt. Welche Bedeutung kann das Gebet heute, in der Epoche säkularisierten Bewusstseins für einen denkenden Menschen haben? Das Zeitigungsdenken Heideggers aufnehmend und angeregt vor allem von modernen jüdischen Denkern wie Rosenzweig und Levinas, unternimmt es Casper erstmals, das Geschehen von Religion in einer geschichtlich-responsorischen Phänomenologie zugänglich zu machen. In dieser werden die Grundweisen des religiösen Verhältnisses ebenso deutlich wie die Verfallsformen, von denen dieses ständig bedroht ist. Mit seinem Entwurf einer aus der Zeitigung heraus denkenden hermeneutischen Religionsphänomenologie fordert Casper zu einer Auseinandersetzung von Religion und Religionen mit Fragestellungen heraus, die für ein zukünftiges Verständnis von Religion und Religionen grundlegend sein dürften.
 

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