Der Psychologismusstreit in der deutschen Philosophie
Rath, Matthias
1994, 340 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 125259

24,00 EUR

Thema des Buches ist die Auseinandersetzung um eine psychologische Vorgehensweise innerhalb der Philosophie, die zur Verselbständigung der Psychologie als Wissenschaft führte und fest mit dem Auftreten des Psychologismusvorwurfs Mitte des 19. Jahrhunderts verbunden ist. Vollzogen hat sich dieser Psychologismusstreit in den verschiedensten wissenschaftlichen Diskursen, von der Grundlegung der Logik und Erkenntnistheorie bis hin zur Zahlentheorie. Protagonisten dieser Auseinandersetzung waren Autoren wie z. B. Gottlob Frege, Edmund Husserl, Theodor Lipps und John Stuart Mill.
Es lassen sich dabei drei diskursive Stränge unterscheiden. Die Attribution ist durch die Zuschreibung charakteristischer Elemente der noch philosophischen Disziplin Psychologie an andere philosophische Teildisziplinen, vor allem der Logik, gekennzeichnet. Die Substitution lässt sich durch eine Ausweitung der Psychologie als Grundwissenschaft der Philosophie überhaupt und damit aller Wissenschaften charakterisieren. Der dritte und letzte diskursive Strang der Konstruktion führt über wissenschaftssystematische Diskussionen hin zur Differenzierung in eine unphilosophische Psychologie und eine psychologieferne Philosophie.
 

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