Vernunft und das andere der Vernunft
Gloy, Karen
2001, 351 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 125311

45,00 EUR

Seit mehr als 2000 Jahren hat sich die Philosophie und Geistesgeschichte in Absetzung von dem teils unzugänglichen Übersinnlichen, teils indifferenten, diffusen Sinnlichen, Triebhaften, Natürlichen dem Programm der Einheit der Vernunft verschrieben. Damit hat sie den Logozentrismus des Abendlandes begründet, der in der Vernunft ein begründendes Denken sieht, das im Klassifikationssystem der Wissenschaften gipfelt. Erst die Postmoderne hat an die Stelle der einen Vernunft eine Pluralität von Vernunfttypen gesetzt, ohne diese jedoch zu definieren. Karen Gloy analysiert in diesem Buch erstmals in der Geschichte verschiedene Denkformen, die zu unterschiedlichen Weltbildern führen: neben dem klassifikatorischen Typ, der für das mathematisch-naturwissenschaftliche Denken charakteristisch ist, die sumerische Listenmethode, das dialektische Denken und das analogische, das das neue Paradigma der Welterklärung zu werden verspricht.
 

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