Naturauffassungen in Philosophie, Wissenschaft, Technik
Renaissance und frühe Neuzeit
1994, 284 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 125333

19,00 EUR

Der vorliegende Band II umfaßt den Zeitraum, in dem sich die entscheidenden Umbrüche vom antiken zum neuzeitlichen Naturverständnis ereignen. Dem Gesamtkonzept entsprechend werden auch hier Wechselwirkungen zwischen den Bereichen von Philosophie, Wissenschaft und Technik verfolgt, damit eine bessere Vorstellung von den Motiven und Kräften, die am Wandel der Naturauffassungen beteiligt sind, gewonnen werden kann.
Der Schwerpunkt liegt bei den Autoren des 17. Jahrhunderts, die den neuzeitlichen Begriff von Naturwissenschaft - und damit von Natur - nachhaltig geprägt haben. Der geschichtliche Wandle wird als solcher aber erst lebendig vor dem Hintergrund der mannigfachen Varianten des Naturverständnisses, die im 15. und 16. Jahrhundert entwickelt worden sind. Da diese Quellen nicht leicht zugänglich sind, wird man ihre reichhaltige Dokumentation in diesem Band begrüßen.
Die Entwicklung im hier dargestellten Zeitraum findet in Newtons Principia eine Fassung, die für die nachfolgenden Jahrhunderte repräsentativ für das neue Wissen von der Natur geworden ist. Mit ihr trat die neuzeitliche Naturwissenschaft ihren Siegeszug an. Verglichen mit dem heutigen Verständnis von Naturwissenschaft mag es überraschen zu sehen, wie stark jedoch auch bei Newton noch theologische Thesen mit dem physikalischen Denken verbunden waren.
 

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