Gedankenexperimente in der Philosophie
Cohnitz, Daniel
2005, 354 S, Kt, (Mentis)
Bestell-Nr. 125369

82,00 EUR

Wie ist es wohl, eine Fledermaus zu sein? Wäre ein rein physikalisches Duplikat von mir nur ein empfindungsloser Zombie? Muss man sich seinem Schicksal ergeben, wenn man sich unfreiwillig als lebensnotwendige Blutwaschanlage eines weltberühmten Violinisten wieder findet? Kann man sich wünschen, der König von China zu sein? Bin ich vielleicht nur ein Gehirn in einem Tank mit Nährflüssigkeit, das die Welt von einer Computersimulation vorgegaukelt bekommt? Worauf beziehen sich die Menschen auf der Zwillingserde mit ihrem Wort 'Wasser', wenn es bei Ihnen gar kein H2O gibt? Diese und weitere seltsame Fragen sind das tägliche Brot vieler professioneller Philosophen. Die abstrusen Umstände, die dabei geschildert werden, nennt man "Gedankenexperimente". Was soll die Erörterung dieser Szenarien, die sich so weit von unserem alltäglichen Leben, z.T. außerhalb der Grenzen unserer Wirklichkeit abspielen? Welche Rolle spielen diese "Gedankenexperimente" in der philosophischen Methodologie? Ist diese Rolleüberhaupt berechtigt? Das vorliegende Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Es stellt sich heraus, dass diese seltsamen Gedankenexperimente nicht nur berechtigte, sondern überaus wichtige Instrumente philosophischen Forschens darstellen.
 
Daniel Cohnitz, geboren am 2. August 1974 in Neuss am Rhein, studierte Philosophie und Geschichte an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Promotion 2005. 1999-2000 Dozent für Wissenschaftstheorie an der Universität Tartu. Seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Düsseldorf. Daneben Lehrbeauftragter für theoretische Soziologie an der Universität Düsseldorf und für Philosophie an der Universität Duisburg-Essen.
 

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