Ethik der Biowissenschaften
Geschichte und Theorie
Engels / Junker / Weingarten (Hg)
1998, 426 S, Kt, (Aglaster)
Bestell-Nr. 134993

34,00 EUR

Die Biologie scheint sich in zunehmendem Maße zu einer Leitwissenschaft zu entwickeln. Durch ihre experimentellen Fortschritte und die dadurch ermöglichten Technologien konnte sie sich eine Vormachtstellung in Wissenschaft und Alltag erobern. Allerdings stellen uns diese Technologien auch vor schwierige ethische Probleme neuer Art. Bio- und Gentechnologien haben viele unserer selbstverständlichen Grundannahmen über die Natur und den Menschen in Frage gestellt. Daher erschöpft sich eine Bioethik nicht darin, lediglich "angewandte" Ethik zu sein, sondern sie umfaßt auch die naturphilosophische, anthropologische und historische Dimension. Verbunden noch mit der Ökologie-Problematik führt uns dies in die Theorie und Geschichte von Biologie und Philosophie. Frühere Auffassungen über den Menschen und seine Natur sowie die darauf begründeten Ethiken und politischen Programme fordern unsere kritische Reflexion heraus. Können wir aus der Geschichte lernen, um die Wiederholung von Fehlern zu vermeiden, oder stellt sich die Situation heute unvergleichbar neu dar?
Der vorliegende Sammelband ist aus der 6. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie hervorgegangen, die vom 26. bis 29. Juni 1997 zum Thema "Ethik der Biowissenschaften: Geschichte und Theorie" an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen stattfand.
 

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