Kants "Ethisches Gemeinwesen"
Die Religionsschrift zwischen Vernunftkritik und praktischer Philosophie
Städtler, Michael (Hg)
2005, 278 S, Gb, (Akademie)
Bestell-Nr. 135059

69,80 EUR

Kant entwickelt in der Schrift Die Religion innerhalb der Grenzen der blon Vernunft' den Begriff eines "ethischen gemeinen Wesens", das allein auf der moralischen Willensbestimmung seiner Glieder, nicht jedoch auf der bich-rechtlichen Gewalt von Zwangsgesetzen aufgebaut ist. Diesem Problem gilt das besondere Interesse des vorliegenden Bandes, der die Religionsschrift in ihrem ideengeschichtlichen und sozialen Kontext diskutiert.Aus dem Inhalt:Mit Beitrn von:Katrin Albrecht, Maxi Berger, Tobias Blanke, Peter Bulthaup, Claus Dierksmeier, Heide Homann, Axel Hutter, Christian Iber, Oliver Jelinski, Frank Kuhne, Bernd Ludwig, Matthias Lutz-Bachmann, Richard Matthews, Luk Mazur, Dirk Meyfeld, Suma Rajiva, Leo Seserko, Michael Stler,Bettina Stangneth, Kerstin Stakemeier und Moshe ZuckermannKant entwickelt in der Schrift ie Religion innerhalb der Grenzen der blon Vernunft den Begriff eines "ethischen gemeinen Wesens", das allein auf der moralischen Willensbestimmung seiner Glieder, nicht jedoch auf der bich-rechtlichen Gewalt von Zwangsgesetzen aufgebaut ist. Dieser Begriff mit seinen Bedingungen und Folgen entsteht im Medium einer philosophischen Theologie- und Religionskritik. Moralische Zurechnung etwa wird anhand der Prinzipien Gut' und B diskutiert, das ethische Gemeinwesen als Reich Gottes auf Erden'. Nicht zuletzt in der Kritik am Afterdienst und Pfaffentum' der empirischen Kirche zeigt sich aber, daKant mit der Vernunftreligion' durchaus slare moralische und politische Gehalte verbindet.Diesem von der Rezeption bislang vernachligten Aspekt gilt das besondere Interesse des vorliegenden Bandes, der die Religionsschrift in ihrem ideengeschichtlichen und sozialen Kontext diskutiert. Die Beiträge behandeln theoriegeschichtliche Grundlagen ebenso wie geschichtsphilosophische Konsequenzen der Schrift, ihren Zusammenhang mit dem Gesamtwerk Kants, die Bedeutung ihrer zentralen Begriffe und schließlich Folgerungen fuer alle politische Fragen und Modelle.
 

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