Die aristotelisch-scholastische Theorie der Bewegung
Studien zum Kommentar Alberts von Sachsen zur Physik des Aristoteles
Sarnowsky, Jürgen
1989, 501 S, Kt, (Aschendorff)
Bestell-Nr. 135253

68,60 EUR

Dass ein Bauernsohn eine Karriere als Gelehrter, Philosoph und Kirchenfürst macht, war im Mittelalter eher unwahrscheinlich, denn ein Studium war damals Menschen vom „höheren Stande„ vorbehalten. Nicht so bei Albert Rike, geb. 1325 in Rickensdorf, dessen Begabung und Lernfreudigkeit dem Dorfpriester auffiel und dieser sich bei den Bahrdorfer Lehnsherren dafür einsetzte, Albert ein Studium der Geisteswissenschaften zu ermöglichen.
So machte Albert dann auch eine bemerkenswerte Karriere. Nach höheren Studien in Magdeburg und Erfurt wurde er als Albert von Sachsen Rektor an der berühmten Pariser Universität (Sorbonne). Später wirkte Albert in Wien und war mehr als ein Jahr lang Gründungsrektor der am 12. März 1365 von Herzog Rudolf IV. von Österreich gestifteten Wiener Universität.
Aufgrund seiner hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste wurde er schließlich von Papst Urban V. nach Avignon gerufen und am 21. Oktober 1366 als Albrecht III. zum Bischof von Halberstadt ernannt. Bis zu seinem Tod am 8. Juli 1390 erwies er sich als volksnaher Kirchenfürst und fähiger Politiker. Seine knapp 30 bekannten Werke zur scholastischen Philosophie sind in etwa 300 Handschriften und 50 Frühdrucken überliefert und werden noch heute erforscht.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 5 x 2 = 


Netiquette