Erfahrungswissen contra Philosophie
Schmidt, Konrad
2000, 136 S, Kt, (BoD)
Bestell-Nr. 135617

12,00 EUR

Gegen die unterschiedlichsten religiösen Anschauungen setzt die Philosophie viele weltliche Erkenntnisse. Philosophische "Erkenntnisse" sind ein "meta"-physischer Aberglaube. Metaphysische Begriffe haben absichtlich ein unbegrenzbares Bedeutungsfeld und sind daher ein unbeweisbarer und unwiderlegbarer scheinwissenschaftlicher Ungeist, eine angeblich zweckfreie Geistreichelei. Metaphysik nutzt die menschlichen Denkbehinderungen und Selbsttäuschungen. Sie verbreitet Furcht und macht abhängig von Führern und einer rechten Gesinnung. Junge körperlich Halbstarke und alte geistig Halbstarke schwören auf unfehlbar richtige Überzeugungen und sind Wörtlichnehmer, Fundamentalisten und oft Terroristen, die unbedenklich fremdes und das eigene Leben opfern.Die Kunst des Zweifelns und die Streitkultur führen zu sachlicherem Denken, das sich besonders an Maßstäbe hält, die seit 6000 Jahren vom Recht gesetzt werden. Zweifel und Streitkultur führen zum Nachdenken über Worte, zur Sprachanalyse, zur Entzauberung metaphysischer Aussagen, endlich zum erfahrungswissenschaftlichen Forschen, zu metaphysikfreier Ethik und zum kritischen Rechtspositivismus, schließlich zu Menschenrechten und zum Verfassungsstaat mit Gewaltenteilung und mit einer für alle gleichen Menschenwürde.
 

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