Der Mordfall Descartes
Dokumente, Indizien, Beweise
Pies, Eike
1996, 150 S, 28 Abb, Gb, (Brockhaus)
Bestell-Nr. 135692

23,50 EUR

Als am 11. Februar 1650 morgens um 4 Uhr Rene Descartes in der französischen Botschaft in Stockholm stirbt, verbreitet sich in Windeseile das Gerücht, der Philosoph sei von neidischen Philologen vergiftet worden.
Königin Christina läßt durch ihren niederländischen Hofarzt Johann van Wullen umgehend ein Kommunique veröffentlichen, in dem es heißt, eine "Lungenentzündung" habe dem Leben ihres Staatsgastes ein Ende bereitet.
Doch noch am gleichen Morgen verfaßt der Arzt einen verschlüsselten Geheimbrief an einen Studienfreund in Holland. Die in diesem Brief geschilderten Krankheitssymptome sind aber keineswegs die einer Lungenentzündung. Sie weisen eindeutig auf eine Arsenvergiftung hin! Wer war der Mörder - und welches Motiv mag ihn zu dem Verbrechen getrieben haben? Eike Pies geht in seinem Buch den Spuren anhand von Dokumenten und überlieferten Aussagen der Zeitgenossen nach. Der heute in einem Archiv aufbewahrte Schädel des Philosophen ist der Schlüssel für die Lösung des Mordfalls. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung könnte den Beweis liefern, da sich Arsen in Knochenresten noch nach Jahrhunderten nachweisen läßt.
 

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