Terminigebrauch und Folgebeziehung
Scheffler / Wuttich (Hg)
1998, 278 S, Kt, (Buchholtz)
Bestell-Nr. 135746

30,00 EUR

Philosophie ist weder auf die strengen formalen Beweisbarkeitsstandards aus der Mathematik oder der theoretischen Physik verpflichtet noch kann sie auf direkte empirische Belege wie in der Soziologie oder der Biologie zurückgreifen. Damit hat die wissenschaftliche Philosophie jedoch keinen Freibrief für formal inkorrekte Rechtfertigungen von Sätzen und auch nicht für die sachlich sinnwidrige und unangebrachte Verwendung philosophischer, umgangssprachlicher und einzelwissenschaftlicher Termini. Im Rahmen philosophischer Diskussionen kommt es darauf an, Termini kontrolliert zu gebrauchen, mögliche unterschiedliche Verwendungen auch zu unterscheiden und deren Zusammenhänge zu erkennen und zu formulieren und eventuell zu normieren. Mit dieser Aufgabe beschäftigen sich die ersten Beiträge des vorliegenden Bandes, deren Thematik von der Erkenntnistheorie über innerlogische Fragen bis in die Metaphysik und Ontologie reicht. Der Frage nach den angemessenen Mitteln, um den notwendigen inneren Zusammenhang der Argumentation zu garantieren, sind die letzten fünf Arbeiten gewidmet. Einige Essays im Mittelteil zeigen für vier wichtige philosophische Gebiete exemplarisch auf, wie Konsistenz und Sachlichkeit zu interessanten Ergebnissen führen.
 

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