Martin Buber
Dialogphilosophie in Theorie und Praxis
Israel, Joachim
1995, 179 S, Kt, (D&H)
Bestell-Nr. 136341

46,00 EUR

Martin Buber gehörte zu den großen Denkern unserer Epoche. Er wurde 1878 in Wien geboren und starb 1965 in Jerusalem nach einem bewegten und schöpferischen Leben. Sein Denken und Schaffen war bestimmt von den Einflüssen dreier unterschiedlicher Kulturen: der ostjüdischen, in der er aufwuchs, der deutschen, die seine Studienzeit prägte, und der jungen hebräischen Kultur, die im damaligen Palästina und später in Israel aufblühte.
Seine Lehrer in Deutschland, die sein Werk beeinflußten, waren der Philosoph Wilhelm Dilthey und der Soziologe Georg Simmel. Bubers Werk ist aufgrund seiner Originalität und seiner ungewöhnlichen Sprache schwer in den traditionellen Fächerkanon einzuordnen. Es befaßt sich hauptsächlich mit philosophischen Problemen, bezieht aber auch Gebiete wie die Soziologie, die jüdische Theologie, den Chassidismus, die Erziehungswissenschaft und Psychotherapie mit ein. Gemeinsam mit dem Marburger Philosophen Franz Rosenzweig übersetzte er das alte Testament neu in die deutsche Sprache und schuf so die Grundlage für eine tiefgreifende sprachliche Erneuerung.
 

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