Problematik der Menschenrechte
Dietze, Gottfried
1995, 209 S, Kt, (D&H)
Bestell-Nr. 136346

62,00 EUR

Die in der vorliegenden Sammlung zusammengefaßten Essays versuchen, die Problematik der Menschenrechte an der Irrnis und Wirrnis, Nutzung und Ausnutzung, Entpflichtung und Verpflichtung dieser Rechte zu zeigen. Sie stellen die Beispiele partieller Erscheinungen der Menschenrechtsidee, dieses Dings an sich, dar, die durch die Willen der Menschen aus verschiedenen Gründen an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten geformt wurden.
Versuche, diese Rechte und deren rechtes Maß klärend zu fördern, werden wegen der Einfältigkeit und Vielfalt alles Menschlichen und Weltlichen wohl nie zum Ziele kommen. Sorgen sind geblieben um den Menschen- rechtskomplex, der immer größer geworden ist, und dessen Problematik stetig offensichtlicher wird. Die umfangreiche Literatur zeigt, daß Menschenrechte von vielen Seiten her gesichtet und beurteilt wurden. Das entspricht ganz ihrem Wesen, denn sie betonen jeweils gerade das, was sie dem allumfassenden Menschenrecht den Umständen entsprechend entnehmen.
Diese Arbeit Dietzes ist ein Versuch weiteren Klärens. Sie soll wachsendes, oft nicht wachsames Begehren maßvoller machen. Zu einer Verklärung von Menschenrechten soll sie nicht führen. Dazu wissen wir noch zu wenig. Wir leben auch heute, wie zur Zeit Kants, in einem Zeitalter der Aufklärung, nicht aber schon in einem aufgeklärten. Es geht ihr lediglich um einen Beitrag zu größerer Klarheit im Dienste der Wahrheit, um die man trotz aller Beschönigungen und Verbrämungen nun einmal nicht herumkommen wird. Sie versucht zum Eigentlichen und Reinen des Menschenrechts vorzudringen, ohne dessen Versuchungen zu erliegen.
Die folgenden Essays zeigen, wie ich Menschenrechte aus verschiedenen Anlässen in den letzten zehn Jahren sah. Da es vom Menschenrechtlichen her erforderlich erscheint, mehrere Sichten aufzuzeigen, wurde es unterlassen, sie in ein System zu zwängen. Sie können für sich allein gelesen werden, aber auch hintereinander. Das bringt Wiederholungen mit sich. Aber bei so wichtigen Rechten wie den Menschenrechten dürften Wiederholungen dessen, was einem Autor wichtig erscheint, gerechtfertigt sein.
 

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