Ethik des Geldes
Eine theologische und ökonomische Verhältnisbestimmung
Kramer, Rolf
1996, 136 S, Kt, (D&H)
Bestell-Nr. 136355

52,00 EUR

Das Streben nach Geld nimmt einen wesentlichen Teil des Denkens und Handelns des Menschen ein. Es regelt den ökonomischen Ablauf als Tausch- und Zahlungsmittel. Mit ihm wird gerechnet und die Wirtschaft gesteuert. In ihm werden Werte aufbewahrt. Geld ist auch Machtmittel. Aber Geldbesitz ist etwas anderes als Reichtum. Geld und Ethik stehen immer eng beieinander, weshalb vor einer Gleichsetzung von Geldbesitz und unmoralischem Handeln gewarnt werden muß: Denn Geld ist doppelgesichtig. Selbst in der Bibel wird Geld als eine ambivalente Größe gesehen. Es bedeutet für den Menschen sowohl Segen als auch Verderben. Eine Ethik des Geldes hat nicht nur den privaten Umgang des einzelnen Menschen mit dem Geld zu bedenken, sondern muß auch den sozialen Aspekt berücksichtigen. Zu diesem Bereich gehört der volkswirtschaftliche Wert des Geldes. Das ist auch der Grund, warum gerade bei einem Zusammenwachsen Europas zu einer Wirtschafts- und Währungsunion der Geldpolitik höchste Aufmerksamkeit entgegengebracht werden muß.
 

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