Endlichkeit und Vernunftanspruch
Die Urkonstellation des Menschen im Lichte der Philosophie
Konhardt, Klaus
2004, 486 S, Kt, (D&H)
Bestell-Nr. 136466

98,00 EUR

Die klassische Bestimmung des Menschen als eines "vernünftigen Lebewesens" (animal rationale) bezeichnet das philosophische Grundproblem der Einheit des Menschen als Natur- und Vernunftwesen. Klaus Konhardt analysiert diese "Urkonstellation" des Menschen, das Spannungsverhältnis von "unbedingtem" Vernunftanspruch und "bedingter", endlicher Natur systematisch und philosophiegeschichtlich.
Der Autor zeigt, daß es letztlich auch heute keine ernstzunehmende Alternative zur Konzeption des animal rationale geben kann, vorausgesetzt man versteht den "Vernunftanspruch" - im Anschluß an Kant - als genuin moralischen. Nur die vorbehaltlose Anerkennung des moralischen Vernunftanspruchs vermag dem zwischen den beiden Polen "Natur" und "Vernunft" eingespannten, endlichen, aber autonomen Vernunftsubjekt eine unvergleichliche, der klassisch-metaphysischen Hochschätzung des Menschen analoge Würde zu verleihen. So ist die Urkonstellation kein Grund zur Resignation, sondern ein Privileg des Menschen: unser Privileg.
 

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