Orte des Denkens
Neue russische Philosophie
Ackermann / Raiser / Uffelmann
1995, 272 S, Kt, (Passagen)
Bestell-Nr. 136890

29,00 EUR

Das im Westen nahezu unbekannte Panorama der Öffnung in der zeitgenössischen russischen Philosophie versucht der vorliegende Band erstmals einzufangen. Der Auswahlband umfaßt Texte aus verschiedenen Sparten des jüngsten philosophischen Denkens in Rußland: Brodskij über Ethik bei Tolstoj und Solov'ev, Mamardaösvili/Pjatigorskij über Bewußtseinsphänomenologie, Levin über widersprüchliche Wahrheit im Alltagsdiskurs, Petrovskaja über den Wal in Moby Dick, Podoroga über Kommunikationsstrategien bei Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger, Ryklin über Sade, Stalin, Sorokin und den Terror, Groys über das Klasseninteresse der Intellektuellen, Smirnov über das Urverdrängte und ein Gespräch russischer Philosophen mit Jacques Derrida über die Übertragbarkeit von Logozentrismuskritik auf das nachstalinistische Rußland. Das Vorwort zeigt Traditionen russischer Philosophie auf und formuliert Thesen zur neuesten Entwicklung, die ein zunehmender Dialog mit westlicher, besonders französischer poststrukturalistischer Philosophie kennzeichnet.
 
Die Herausgeber und Übersetzer sind Slawisten und Philosophen an der Universität Konstanz; Rainer Grübel ist Ordinarius für Slawische Philologie an der Universität Oldenburg.
 

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