Dekonstruktive Textbewegungen
Zu Lektüreverfahren Derridas
Köpper, Anja
1999, 152 S, Kt, (Passagen)
Bestell-Nr. 136935

18,00 EUR

Anhand von Untersuchungen exemplarischer Texte Derridas zuso unterschiedlichen Künstlern und Intellektuellen wie Valery,Tschumi, Mauss und Mandela werden die DekonstruktionenDerridas, die eingeschliffene Erwartungen und gedankliche wiemethodische Konventionen desavouieren, nachvollziehbar dargestellt.Dabei kristallisieren sich Brennpunkte des DerridaschenDenkens ebenso heraus wie Derridas eigene Methode (im Sinnvon Weg, Bahn). Den kreisenden Bewegungen seiner Herangehensweisefolgend, wird das Paradoxe und Unentscheidbareder Texte zu lesen gegeben. Die Lektüre steuert auf den nichtkommensurablen Eigen-Sinn der Literatur zu, hier derjenigenKafkas und Celans, die sich als "unbeherrschbares Gespenst"dem Diktat von Vernunft und Verstehen entzieht.In Fortführung und Abgrenzung zu Derridas wichtigen VorläufernNietzsche und Heidegger erweist sich die Dekonstruktionals hochgradig verantwortungsbewußtes, ernsthaftes und derAchtung vor dem Menschen verpflichtetes Tun.
 
Anja Köpper verfaßte ihre Arbeit an der Universität Hamburg.
 

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