Denkanstösse zu einer Philosophie der Zukunft
Gloy, Karen
2002, 312 S, Kt, (Passagen)
Bestell-Nr. 136964

35,00 EUR

Gegen die Philosophie alteuropäischen Typs wird immer wieder der Vorwurf des Logozentrismus erhoben, der das Andere des Logos, Sinnlichkeit, Phantasie, Emotionalität, Leiblichkeit ausschließt und als Logiksystem selbst einseitig ist. Ausgehend von diesem Vorwurf verfolgt das Buch die zentralen Entwicklungslinien der Philosophiegeschichte und den Wandel der metaphysischen, erkenntnistheoretischen, ethischen und ästhetischen Systeme mit Bezug zu Wittgenstein, Goodman, Saussure, Schelling, Hegel, Adorno und Derrida. Gloy entwirft auf der Basis der Annahme einer Systempluralität ein neues, umfassenderes Konzept der Philosophie - das ana-logische Denken. Sie stellt die provokante These auf, daß Philosophie in der schöpferischen Potenz und Kreativität der Kunst fundiert sei und als logisch disziplinierte Form des Argumentierens eine Form der Kunst sei.
 
Karen Gloy, geb. 1941, ist ordentliche Professorin für Philosophie und Geistesgeschichte an der Universität Luzern. Gastprofessuren u.a. in China, Taiwan, Kolumbien und Griechenland. Zahlreiche Publikationen auf den Gebieten der Systemtheorie, Geschichte der Naturphilosophie, Rationalitätstheorie und Vernunftkritik.
 

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