Wissen
Henrich / Rheinberger / Krohn
2006, 116 S, Kt, (omega)
Bestell-Nr. 140356

15,10 EUR

"Alle Menschen streben nach Wissen", heißt es bei Aristoteles und in der Tat haben sich die Menschen seit je Gedanken darüber gemacht, wie aus bloßen Erfahrungsdaten das wird, was wir Wissen nennen. Die Hoffnung, wir könnten die Welt im Ganzen verstehen, zersetzt sich im Zeitalter der so genannten Wissensgesellschaften zusehends; jede neue Erkenntnis wirft nur neue Fragen auf. Und in der Tat stehen wir, bis an die Zähne mit Wissen bewaffnet, doch mit buchstäblich leeren Händen da, verwirrt und hilflos mit den Herausforderungen des Lebens konfrontiert. Ludwig Wittgenstein merkte diesbezüglich im Tractatus logico-philosophicus kritisch an, dass wir "fühlen, daß selbst, wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt" seien und bei François Rabelais heißt es gar: Wissen ohne Gewissen ist der Seele Ruin.In der 21. Ausgabe des Journals für Philosophie der blaue reiter finden sich Beiträge zu Fragen wie: Was ist Bildung? Was ist Weisheit? Gibt es einen Grund des Wissens? Ist Wissen ein Wagnis? Was weiß die Wissensgesellschaft? Ist die Neugier der Hunger der Seele? Hat der Glaube ein besonderes Wissen? Was weiß das Gehirn?
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 9 - 3 = 


Netiquette