Vernunftreligion und historische Glaubenslehre
Immanuel Kant und Hermann Cohen
Hake, Ann K
2003, 200 S, Gh, (K&N)
Bestell-Nr. 141352

28,00 EUR

Kann die Religion einen konstruktiven Beitrag im Rahmen einer philosophischen Konzeption von Kultur leisten, ohne dabei den Rahmen zu sprengen, der gesetzt ist durch die Forderung nach der moralischen Autonomie des Menschen? Die beiden in der vorliegenden Arbeit verglichenen religions-philosophischen Entwürfe kommen, trotz ihrer unterschiedlichen Ausgangspunkte - eine christliche Religionstheorie Kants am Ende des 18. und eine jüdische Religionstheorie des Neukantianers Hermann Cohen zu Beginn des 20. Jahrhunderts - darin überein, diese Frage zu bejahen. Sie tun dies auf differente Weise, wobei nicht etwa religiös, sondern philosophisch begründete Inklusions- und Exklusionspotentiale der jeweiligen Religionstheorien zum wichtigsten Merkmal ihrer Differenz werden.Grundlage dieser Arbeit ist ein Vergleich der Argumentationsstrategien der beiden Religionsphilosophien. Mit systematischem Interesse wird anhand der zwei Entwürfe die Frage nach einer möglichen Methodologie der Religionsphilosophie als Kulturphilosophie untersucht. Darüber hinaus dokumentiert die Arbeit in ideengeschichtlicher Hinsicht die Vielschichtigkeit des Cohenschen Anschlusses an Kant - entgegen den noch immer nachwirkenden Vorurteilen über eine bloß erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Ausrichtung des Marburger Neukantianismus.
 

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