Gartendiskurse
Mensch und Garten in Philosophie und Theologie
Moritz / Schwillus
2006, 131 S, 8 Abb, Kt, (Lang)
Bestell-Nr. 142072

29,95 EUR

Die menschliche Begeisterung für Gärten reicht historisch weit zurück und ist bis in die Gegenwart ungebrochen. Dieser Band versammelt Beiträge zu einem bisher jedoch wenig beachteten Themenfeld. Der Begriff des Gartens war immer auch ein zentraler Bestandteil philosophischer und theologischer Diskurse und Kristallisationspunkt von Selbstverständigungen des Menschen über die Bedingungen glückenden Lebens und über zentrale Inhalte religiösen Glaubens. Die Beiträge des Bandes untersuchen derartige Gartendiskurse mit verschiedenen historischen Schwerpunkten, die von biblischer Zeit bis in die Gegenwart reichen. Ergänzt wird dies durch zwei exemplarische Untersuchungen über die mediale Transformation, in der philosophische und theologische Gartendiskurse in Literatur und Musik eingegangen sind.
 
Aus dem Inhalt: Ernst-Joachim Waschke: Die Funktion des Gartens im Alten Testament. Die Bedeutung seiner Metaphorik für die alttestamentliche Anthropologie - David E. Cooper: Tugenden des Gartens - Hermann Josef Roth: Nutzen und Nutzung der Pflanzen. Klostergärten vom Mittelalter bis heute - Christiane Lauterbach: Hafen der Ruhe, Schule der Weisheit. Der Garten im humanistischen Tugenddiskurs - Harald Schwillus: Hirtenidylle und hortus conclusus. Gartenkonzepte christlicher Spiritualität und Theologie - Arne Moritz: Können Gärten moralisch sein? Drei Antworten im Anschluss an Überlegungen der philosophischen Gartenliteratur des 18. Jahrhunderts - Norman Kasper: Konstruierte Historizität und dekonstruierte Historie. Zur Beziehung von Garten und Ruine bei Christian Cay Lorenz Hirschfeld und Wolfgang Hilbig - Marina Sandel: Mozarts Gärten. Zur Rolle der kultivierten und der wilden Natur in Mozarts Opern.
 

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