Idealismus und sprachanalytische Philosophie
Padilla-Galvez, Jesus (Hg)
2006, 199 S, 10 Abb, Kt, (Lang)
Bestell-Nr. 142073

39,00 EUR

Ludwig Wittgenstein hat sich im Verlauf seiner gesamten Schaffensperiode mit dem Idealismus und dessen extremer Form des Solipsismus auseinandergesetzt. Gegenstand des sogenannten Manuskripts "The Big Typescript" ist der Idealismus. Darin findet sich das Kapitel "Idealismus" mit den folgenden sieben Abschnitten: Im ersten Abschnitt geht es um die Darstellung des unmittelbar Wahrgenommenen. Das Thema wird mit der Frage nach der Rolle der Erinnerung im Bereich der Erfahrung eingeleitet. Der Titel des zweiten Abschnitts besteht aus dem folgenden, durch Anführungszeichen gekennzeichneten Zitat: "Die Erfahrung im gegenwärtigen Moment, die eigentliche Realität". Im dritten Abschnitt geht der Autor auf das zentrale Thema des Idealismus ein. Der nächste Abschnitt wird wiederum durch Anführungszeichen bestimmt und ist betitelt mit: "Schmerzen haben." Der fünfte Abschnitt behandelt die Gedächtniszeit. Im sechsten Abschnitt werden die deiktischen bzw. ostensiven Adverbien in Anführungsstrichen "hier" und "jetzt" untersucht. Schließlich setzt sich Wittgenstein im siebten Abschnitt mit Begriffen wie "Farbe, Erfahrung, etc." auseinander und behandelt sie als formale Begriffe. In diesem Band werden die relevantesten Thesen dieser Abschnitte behandelt und analysiert.
 
Aus dem Inhalt: Jesús Padilla-Gálvez: Idealismus und Sprachanalytische Philosophie. Zur Einführung - Wilhelm Lütterfelds: Der Baum und seine Vorstellung. Zum grammatischen Idealismus in Wittgensteins "Big Typescript" - Pirmin Stekeler-Weithofer: Die Kritik am empiristischen Idealismus bei Wittgenstein und Hegel - Alejandro Tomasini Bassols: Wittgenstein und der Solipsismus: Analyse, Auflösung und Überwindung - Jesús Padilla-Gálvez: Das Wahre am Idealismus und dessen Missbrauch - Hans-Johann Glock: Analytic Philosophy and Idealism - Sabine Knabenschuh de Porta: Grammatik als Erfahrungsprinzip: Wittgensteins lebensweltlicher Holismus - Mirko Wischke: Im Schatten der Begriffe. Wittgenstein und Hegel über Sprache und Erfahrung - Andeas Roser: Sprach- und Medienpartituren - Richard Raatzsch: Gutes Sehen.
 

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