Das Selbstbewusstsein in Hegels Phänomenologie des Geistes
Marx, Werner
1986, 184 S, Kt, (Klostermann)
Bestell-Nr. 142522

14,00 EUR

Die kommentierende Auslegung des Buches B "Selbstbewußtsein" geht auf Vorlesungen zurück, die Werner Marx an der Universität Freiburg im Wintersemester 1976/77 gehalten hat. Ihre Absicht ist es, in unmittelbarer und genauer Beziehung zum Hegelschen Text Orientierung zu geben und das Verständnis der schwierigen vorliegenden Sachverhalte zu erleichtern. Das Buch beansprucht nicht, einen umfassenden wissenschaftlichen Kommentar unter voller Einbeziehung des derzeitigen Standes der Forschung zu geben, sondern will in einführender Weise die von Hegel vorgelegten Sinnansprüche erschließen. Es knüpft an an die frühere Abhandlung des Verfassers "Hegels Phänomenologie des Geistes. Die Bestimmung ihrer Idee in 'Vorrede' und 'Einleitung'". Ergab sich daraus, daß die Idee der "Phänomenologie des Geistes" als vorbereitender und einleitender Wissenschaft im Prinzip des Selbstbewußtseins liegt, so geht es in der vorliegenden Abhandlung um jenen bestimmten Abschnitt im Fortgang des sich realisierenden Prinzips, in dem das Bewußtsein sich selbst als "Selbstbewußtsein" versteht und als solches eine bestimmte, aber sich schließlich in die "Vernunft" aufhebende Gestalt des "erscheinenden Wissens" ausmacht. Es durchläuft diese Bewegung seiner Entwicklung als Selbstbewußtsein in den Formen der Begierde, des Lebens, sodann, mit dem Auseinandertreten des Selbstbewußtseins in zwei gegenseitig aufeinander bezogene, im Kampf um Anerkennung, im Verhältnis von Herrschaft und Knechtschaft, und schließlich in der Bewährung von Allgemeinheit und Freiheit des Selbstbewußtseins, als Stoizismus, Skeptizismus und als in sich selbst entzweites Bewußtsein, das Hegel das "unglückliche" nennt und dem die entscheidende Rolle in der Erhebung des bloßen Selbstbewußtseins zum Vernunft-Bewußtsein zukommt.
 

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