Husserls transzendentale Phänomenologie
Ströker, Elisabeth
1987, 254 S, Kt, (Klostermann)
Bestell-Nr. 142525

14,00 EUR

Edmund Husserls Werk ist nicht erst in seinem Nachlaß, sondern im ganzen Entwicklungsschrifttum. Auch von Husserls eigener Hand liegt keine Publikation vor, die als systematische Darstellung seiner Philosophie angesehen werden könnte.Läuft die Präsentation einer Philosophie in der Form der Edition ohnehin stets Gefahr, die Kontinuität in der Arbeit ihres Autors durch distinkte 'Bände' zu zerstücken, so trifft dies für Husserl in extremem Maße zu. Auch dieser Umstand hat eine vielfach nur parzellierte Aufnahme seiner Philosophie begünstigt, die indes gerade Husserls Phänomenologie nach Idee und Verfahren besonders zuwiderläuft.Elisabeth Ströker versucht in dieser Darstellung, diejenige Kontinuität und Stetigkeit, Beständigkeit und Unablässigkeit des Husserlschen Philosophierens wieder sichtbar zu machen, wie sie die Husserliana notgedrungen kaum vermitteln können, wie sie jedoch Husserls Forschung wie kaum eine andere bis in alle Einzelinhalte hinein geprägt haben.Die Autorin will damit keine Gesamtdarstellung der Husserlschen Philosophie liefern, zumal diese noch nicht editorisch abgeschlossen vorliegt. Gleichwohl ist eine systematische Darstellung wie diese zur Entwicklung der transzendentalphänomenologischen Grundkonzepte Husserls und seiner Methode seit längerem ein Desiderat. Es mag nicht nur einer später fälligen Gesamtdarstellung zugute kommen, sondern auch denjenigen Husserls Philosophie in ihrem Entwicklungsgang verdeutlichen, denen Zeit und Gelegenheit für ein eingehendes Husserl- Studium fehlen.
 

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