Schellings Pyrmonter Elegie
Der Briefwechsel mit Eliza Tapp 1849-1854
Hahn, Elke (Hg)
2000, 156 S, 2 Taf, Ln, (Klostermann)
Bestell-Nr. 142639

19,00 EUR

Aus dem umfangreichen Briefwechsel F.W.J. Schellings, der verstreut ist und bis heute keineswegs vollständig erschlossen vorliegt, können erstmals Briefe publiziert werden, die zugleich auf die Biographie des Philosophen ein neues Licht werfen. Dieser von Xavier Tilliette wiederentdeckte und mit einer Einleitung versehene Briefwechsel aus dem Berliner Schelling-Nachlaß bietet eine große Überraschung. Der greise Schelling entwickelt zu der jungen Helgoländerin Eliza Tapp während seines Pyrmonter Aufenthalts 1849 eine tiefe Freundschaft und Zuneigung, die sich auch in dem sich anschließenden Briefwechsel ausspricht und uns somit erhalten blieb. Seine väterliche, rührend hingebungsvolle Sorge um seine liebe Freundin Eliza spricht in seinen Briefkonzepten die Sprache des Herzens. Diese Konzepte bieten uns gerade aufgrund ihres ersten Entwurfs Einblicke in seine Emotionalität, in sein unverstelltes Denken und Fühlen. Somit kann man, wie Tilliette es in seiner Schelling-Biographie formuliert, sagen: "Les femmes qui ont compté dans l'existence du philosophe sont en réalité trois. Aux prénoms de Caroline et Pauline on doit ajouter celui d'Eliza."Die in sich abgeschlossene Korrespondenz ist fast vollständig erhalten. Insgesamt werden 44 Briefe aus dem handschriftlichen Nachlaß veröffentlicht. Die transkribierten Texte werden textkritisch erläutert sowie durch Anmerkungen kommentiert. Die für die Textedition angewandten Editionsprinzipien sind von den Herausgebern speziell für diese Briefausgabe entwickelt worden.
 

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