Wittgenstein und die Musik
Briefwechsel Ludwig Wittgenstein und Rudolf Koder
Alber , Martin
2014, 224 S, Kt, (Haymon)
Bestell-Nr. 143673

26,80 EUR

Ludwig Wittgenstein und Rudolf Koder lernten einander als Volksschullehrer in Puchberg (Niederösterreich) kennen. Die Lebensfreundschaft erwuchs vor allem aus dem gemeinsamen Interesse für Musik, die auch als immer wiederkehrendes Motiv ihre hier erstmals veröffentlichte Korrespondenz prägt. Der auch sehr private Briefwechsel, der unter anderem Einblick gibt in Wittgensteins skrupulöse und moralische Genauigkeit in persönlichen Angelegenheiten, beginnt 1923 und währt bis Wittgensteins Tod im Jahr 1951. Die Korrespondenz wurde vom Herausgeber zum Anlaß genommen, in zwei Essays den musikalischen Spuren in der Familie Wittgenstein im allgemeinen und im Leben und Philosophieren Ludwig Wittgensteins im besonderen nachzugehen. Der erste Essay ist dem Hauskomponisten der Wittgensteins, Josef Labor, gewidmet. Seine Biographie führt zu den musikalischen Salons der Wiener Aristokratie des 19. Jahrhunderts. Der zweite Essay beschäftigt sich vor allem mit musikalischen Aspekten in Ludwig Wittgensteins Philosophieren, in den überlieferten Gesprächen, in den Erinnerungen von Zeitgenossen und Freunden. Angesprochen wird auch die von Wittgenstein formulierte Verwandtschaft von Musik und Sprache. Wittgensteins engem Verhältnis zur Musik, das schon öfters bemerkt, aber noch nirgends gründlich erforscht wurde, wird hier erstmals in umfassender Zusammenschau nachgegangen.
 

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