Ökologische Ästhetik
Theoretische Kunstbetrachtung aus materialistisch-konstruktivistischer Sicht
Hanning, Lars
2007, 420 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 143993

49,80 EUR

Die strikte Trennung zwischen einerseits Natur- und andererseits Geistes- und Kulturwissenschaften ist durch die Gehirnforschung der Neunzigerjahre an vielen Stellen aufgehoben worden. Nach diskurstheoretischen und systemischen Forschungsansätzen wird nun der Weg frei für ökologische Konzepte in der Kulturforschung. Die Ökologische Ästhetik beschreibt Kunst als ein symbiotisch-kommunikatives Spiel natürlicher Lebewesen mit sinnlich wahrnehmbaren Gegenständen in der gemeinsamen Biosphäre - daher kommt sie ohne das in der Vergangenheit in die Kritik geratene Informationsübertragungstheorem aus. Durch eine Verbindung aus Materialismus und Konstruktivismus wird es möglich zu zeigen, wie in Literatur, Musik, in Malerei und Photographie, in Plastik und Enviroment sowie auf der Bühne und durch technische Medienkanäle das gesellschaftliche Kunst-Spiel immer neue Erlebnisse hervorbringt.
 
Das dafür notwendige ökologische Grundwissen über die naturwissenschaftliche Sicht auf Welt, Wahrnehmung und Sprache sowie Kommunikation und Kultur wird im Vorfeld versammelt und erkenntnistheoretisch kritisch abgeklopft.
 

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