Kausalität aus Freiheit
Kant und der Deutsche Idealismus
Eidam, Heinz
2007, 340 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 144022

39,80 EUR

Eines der zentralen Themen, welche Kant und den Deutschen Idealismus - Fichte, Hegel, Schelling - verbinden, ist die Frage nach einer 'Kausalität aus Freiheit'. Von ihrer Beantwortung hängt das Selbstverständnis des Menschen nicht weniger ab als sein Verhältnis zur Welt in seinen unterschiedlichen Dimensionen. Diesem Verhältnis geht der Autor nach, indem er die Beziehung von Mensch und Welt, wie sie von Kant und seinen idealistischen Nachfolgern begriffen wurde, unter den Aspekten 'Idealität und Realität' (Kap. I), 'Kontingenz und Geschichte' (Kap. II) und 'Moralität und Sittlichkeit' (Kap. III) kritisch rekonstruiert und damit zugleich zu aktuellen Problemstellungen in Beziehung setzt.
 
Die Handlungen des Menschen sind nicht bloß Natur, keineswegs aber darum Zufall; sondern sie sind frey […] Freyheit ist ein Vermögen, sich a priori zum Handeln zu determiniren, nicht durch empirische Ursachen. Wären die Menschen völlig intellectual, so wären alle ihre Handlungen thätig determinirt, aber doch frey, und würden nur in Ansehung der veränderlichen Gelegenheiten zufällig seyn. […] Er ist frey, wenn man es aufs genaueste nimmt […]. Allein ob die Handlung wirklich aus diesem principio oder dem sensitiven entspringe, kommt auf die Conditionen an. So wie in einem Spiel ein jeder Wurf gewinnen kann, ohnangesehen der vorhergehenden und begleitenden Umstände. (Kant)
 

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