J. G. Fichte - Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Nachgelassene Schriften 1807-1810
Lauth / Gliwitzky / Schneider (Hg)
1998, 469 S, 2 Abb, Gb, (frommann-holzboog)
Bestell-Nr. 144298

296,00 EUR

Mit dem Verlassen Ostpreußens im Juni 1807 bricht eine neue Epoche der wissenschaftlichen Existenz des Philosophen an. In der >Spekulation zu Kopenhagen< fixierte er als "Aufgabe" die Punkte, in denen er seine >Wissenschaftslehre< noch weiter klären und vertiefen will. Die Entwürfe zur >Beantwortung des Jacobischen Schreibens von 99< dienen dem Vorhaben, eine "Philosophische Zeitschrift zu verfassen", das Fichte aus Verlagsgründen bald fallen lassen muß. Zurück in Berlin geht Fichte im Auftrag des Ministers Beyme daran, einen >Plan einer zu Berlin zu errichtenden höhern Lehranstalt< für die preußische Regierung auszuarbeiten, in dem der preußischen Universität eine Art von College-System zugedacht war. Von den >Reden an die deutsche Nation< (Dezember 1807 bis März 1808) spiegelt sich im Nachlaß kaum etwas. Nach den Vorträgen machte sich Fichte an eine Art Generalrevision der Wissenschaftslehre. Die Aufzeichnungen >Seit d. 1. April 1808< behandeln hier noch offene Probleme und lassen erkennen, wie sehr auch geschichtsphilosophische Überlegungen in die Wissenschaft selbst eingriffen. Die Vorlesungen an der Berliner Universität beginnt Fichte mit einer >Anleitung zur Kunst des Philosophierens<, der dann im Februar/März 1810 der Vortrag der >Wissenschaftslehre< (1810) folgt."The most fascinating text in the volume is perhaps the set of notes entitled >Since 1 April 1808<. It shows Fichte thinking with the pen in his hand and provides a fascinating glimpse into the author's philosophical dialogue with himself." Günter Zöller, Journal of the History of Philosophy
 

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