Die späten wissenschaftlichen Vorlesungen (1809-1814)
Fichte, Johann G
2007, 2500 S, Kt, (frommann-holzboog)
Bestell-Nr. 144540

238,80 EUR

Die Edition der späten wissenschaftlichen Vorlesungen J. G. Fichtes ist als Studientextausgabe konzipiert. Sie bringt den vollständigen Text mit den sachlichen Erläuterungen, aber nicht die philologisch-kritischen Fußnoten der Akademie-Ausgabe; sie umfaßt - z.T. bereits vor ihrem Erscheinen innerhalb der Akademie-Ausgabe - Schriften aus der Feder bzw. Nachschriften Fichtes, die bisher der Öffentlichkeit unbekannt sind. Für ein Verständnis der Spätphase Fichtes ist die Kenntnis dieser Schriften unabdingbar.
 
Am Beginn des für Fichtes Lehrtätigkeit auch in Berlin gültigen Ideal-Lehrplans steht eine "Sittenlehre für Gelehrte". Auf die Stufe der Philosophie führt eine "Einleitung in die Philosophie" mit der Betonung der praktischen Seite in Form einer "Anleitung zum Philosophieren". Nach dem Aufweis des Begriffes der Philosophie liefern "Tatsachen des Bewußtseins" und die Vorlesungen "Über das Verhältnis der Logik zur Philosophie oder Transzendentale Logik" die Hinführung aus dem faktischen Wissen hinein ins Wissen vom Wissen in der "Wissenschaftslehre". Aus der Fünffachheit der systematischen Zentralpunkte ergeben sich die besonderen Disziplinen: Natur-, Gesellschafts-, Moral- und Religionslehre, von denen Fichte in Berlin nur Rechts- und Sittenlehre ausführt. Besonderes Gewicht legt Fichte auf die Erkenntnis der praktischen Seite des Erkenntnisprozesses, der Durchdringung des "Bildens", dessen Ziel die "Vernunftkunst" ist. Diese entwirft bildend schöpferische "Gesichte" und verwirklicht sie im Leben, gemäß dem "Freiheitsgesetz", das im gegenseitigen interpersonalen Einwirken sich vollzieht. Herausgegeben von Hans Georg von Manz, Erich Fuchs, Reinhard Lauth und Ives Radrizzani. "Dem Verlag ist mit der Edition dieser kleinen Bändchen gelungen, den Einstieg in die Spätphilosophie erheblich zu erleichtern. [...] der wissenschaftliche Standard [läßt] andere philosophische Taschenbücher und Studientexte weit hinter sich zurück. Derart zuverlässige, preislich erschwingliche Editionen wünscht man sich auch für andere Autoren." Florian Ehrensperger, Sic et Non
 

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