Grundlegungen der Bewusstseinsforschung
Studien zu Daniel Dennett und Edmund Husserl
Tewes, Christian
2007, 288 S, Kt, (Alber)
Bestell-Nr. 144607

36,00 EUR

Im Mittelpunkt dieses Buches steht sowohl die methodologische Grundlegung der Bewußtseinsforschung als auch die Untersuchung essentieller Bewußtseinsstrukturen. Nicht nur die zunehmende Erforschung und Interpretation des Bewußtseins in den Neurowissenschaften läßt die Frage nach einer gerechtfertigten Methodologie der Bewußtseinsforschung besonders virulent erscheinen, sondern auch die Entwicklungen in der Kognitionspsychologie, künstlichen Intelligenzforschung und der Philosophie des Geistes.
 
So werden zunächst einige Formen des Physikalismus analysiert, die in der zeitgenössischen Philosophie des Geistes von Bedeutung sind. Im weiteren Verlauf der Arbeit erfahren diese eher allgemeinen physikalistischen Bestimmungen des Bewußtseins aufgrund von Dennetts materialistisch-funktionalistischer Bewußtseinstheorie eine weitere Konkretisierung. Nach Dennett ist Bewußtseinsforschung nur aus der Dritten-Person-Perspektive durchführbar. Daran anschließend wird untersucht, ob Husserls Phänomenologie nicht zumindest im Prinzip zu leisten vermag, was Dennett für unmöglich hält, nämlich die Erforschung des Bewußtseins aus der Ersten-Person-Perspektive. So hat Husserl in vielfältigen Studien aufzuzeigen versucht, dass ein methodisch-reflexiv gerechtfertigter Zugang zum Bewußtsein konsistent durchführbar ist. Die Intentionalität und Zeitlichkeit des Bewußtseins spielt diesbezüglich ebenfalls eine wesentliche Rolle. Abschließend wird erläutert, welche Implikationen die Ergebnisse dieser Arbeit für die Bewußtseinforschung und ontologische Bestimmung des Bewußtseins haben.
 

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