Problemlösende Argumentketten
Ein Modell der Forschung
Burkholz / Skirbekk
2007, 300 S, Kt, (Velbrück)
Bestell-Nr. 145396

32,00 EUR

Die klassische Wissenschaftstheorie führt die Bildung wissenschaftlicher Theorien auf Intuitionen zurück, die sich der systematischen wissenschaftstheoretischen Betrachtung entziehen, und setzt die wissenschaftliche Methode mit dem Testen von bereits fertig vorliegenden Theorien gleich. Burkholz betrachtet dagegen die Theorienbildung als den eigentlichen Kern regelgeleiteten wissenschaftlichen Handelns und versucht, der Logik dieses Bildungsprozesses auf die Spur zu kommen. Seine Arbeit, die Theorien als Argumentketten bestimmt, die aus Daten riskant erschlossen werden, enthält eine detaillierte Kritik am wissenschaftssoziologischen Konstruktivismus und entwickelt die von Charles S. Peirce begründete Logik der Abduktion weiter.
 
Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung 2. Was ist ein Argument? 3. Riskante Argumente 3.1 Die Induktion 3.2 Die Abduktion 3.3 Das testimoniale Argument (»argument based on testimony«) 3.4 Der Analogieschluss (»argument from analogy«) 3.5 Einige Anmerkungen zu Carnap, Popper und Hanson 4. Eine exemplarische Kritik am konstruktivistischen Modell - Knorr-Cetinas Studie »Die Fabrikation von Erkenntnis« 4.1 Argumente und Belegstellen Knorr-Cetinas Exkurs: Sequenzanalyse eines Gesprächs zwischen zwei Wissenschaftlern Exkurs: »Lokale Regelinterpretationen« und »epistemische Kulturen« 4.2 Sequenzanalyse eines Forschungsinterviews (René) 4.3 Eine Kritik an der Knorr-Cetinaschen Deutung Renés 5. Renés und Darwins Forschungspraxis 6. Überlegungen zum Begriff des »Forschungshabitus« 7. Weitere Analysen des Abduktionsschlusses 8. Erklärung und Evidenz
 

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