Die höchste Stufe der Moral
Adäquate Beschreibung anhand des Stufenmodells der Moralentwicklung von Lawrence Kohlberg unter Weiterführung der Kritik der praktischen Vernunft Immanuel Kants
Scheibenpflug, Helga
2007, 342 S, 5 Abb, 13 Tab, Kt, (Kovac)
Bestell-Nr. 145513

88,00 EUR

Diese Beschreibung der höchsten Stufe von Moral ist ein Neuansatz. Sie ist dargestellt als eine sich konsistent aus den unteren Ebenen entwickelnde natürliche Stufe (gemäß der Theorie der Moralentwicklung Lawrence Kohlbergs). Die höchste Stufe der Moral ist die Stufe rationaler Leidenschaft als leidenschaftliches Engagement des moralischen Individuums für Mensch und Geschöpf. Den Kern angemessenen moralischen Urteilens und Handelns repräsentiert hierbei Gerechtigkeit als Kernkomponente des Prinzips Liebe, das als Bedingungs- bzw. Beziehungsgefüge gefasst werden kann. Dieses Gefüge stellt den kreativen Umgang des onomen, d.i. des zuinnerst freien Individuums mit Gerechtigkeit dar. Die Darstellung der höchsten Stufe der Moral als Stufe der Freiheit-zu erfolgt als Fortschreibung von Kants Kritik der praktischen Vernunft, wobei Kants Darstellung der Pflicht in Bezug auf das moralische Gesetz als ein Frei-sein-von gelten kann.
 
Der Neuansatz ist im Wesentlichen als Antwort auf kritische Stellungnahmen zu den theoretischen Ausführungen Lawrence Kohlbergs zu dessen höchster Stufe konzipiert. Die Berücksichtigung der kritischen Stellungnahmen ermöglicht eine Einbettung des Neuansatzes in größere Denkzusammenhänge sowie eine klare Fundierung der Abgrenzung der eigenen Sichtweise. Der leichteren Lesbarkeit dient die Kurzdarstellung der Grundthesen Kants sowie Kohlbergs ebenso wie eine Kurzzusammenfassung der kritischen Stellungnahmen.
 

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