Figur und Figuration
Studien zu Wahrnehmung und Wissen
Boehm / Brandstetter / Müller (Hg)
2007, 376 S, zahlr. Abb, Kt, (Fink)
Bestell-Nr. 145652

47,90 EUR

Die gegenwärtige Diskussion über die spezifischen Qualitäten des Bildlichen bringt die Begriffe der Figur sowie des Figurativen ins Spiel: Das zeichnet sie als ein Phänomen aus, welches mehrdeutig ist, Strukturen von Wahrnehmung und Wissen durchkreuzt und füreinander durchlässig macht. Ebenso wenig wie das Bild ist auch die Figur nicht mehr einzig von ihrer illustrativen oder narrativen Funktion her zu begreifen. Erkundet man die Figur nicht als konturierte, sondern als bewegte, entfalten sich im Figurativen destabilisierende Kräfte, in denen wiederum selbst Bilder der Veränderung und des Übergangs manifest werden: Eine Figur stellt (noch) kein spezifisches Bild vor Augen, sondern kündigt es immer wieder neu an.
 
Gabriele Brandstetter (Dr. phil.) ist Professorin für Theater- und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Theorie der Darstellung, Körper- und Bewegungskonzeptein Schrift, Bild und Performance; Forschungen zu Tanz, Theatralität und Geschlechterdifferenz.
 

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