Kants Begriff der Sinnlichkeit
Seine Unterscheidung zwischen apriorischen und aposteriorischen Elementen der sinnlichen Erkenntnis und ihre lateinischen Vorlagen
Nakazawa, Takeshi
2009, 380 S, Gb, (frommann-holzboog)
Bestell-Nr. 145676

103,00 EUR

Kants Auffassung der Sinnlichkeit ist alles andere als selbstverständlich. Sie wird jedoch nur dann als ein Problem erkannt, wenn das Eigentümliche dieser Begrifflichkeit im Gegensatz zu der im 18. Jahrhundert üblichen Verwendung dieses Terminus verdeutlicht wird. Aus der Analyse der begriffsgeschichtlich bisher kaum berücksichtigten Quellen, der Erörterung der sachlichen Problematik bezüglich der wohlüberlegten Sprachregelung Kants und der Untersuchung ihrer lateinischen Vorlagen ergibt sich, dass das bisher gezeichnete Bild der Geschichte des Begriffs der "Sinnlichkeit" in mancherlei Hinsicht zu revidieren ist. - Indem sie traditionelle Irrtümer in der Lexikographie korrigiert und u.a. das Grimm'sche Wörterbuch an wichtigen Stellen ergänzt, trägt die Arbeit neben der Kantforschung auch zu Forschungsbereichen wie der Geschichte der deutschen Ästhetik bei. Zusätzlich ist sie von elementarer Bedeutung für die richtige Datierung der Nachlassreflexionen Kants.
 

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