Philosophie des Geborenseins
SchĂĽes, Christina
2008, 508 S, Kt, (Alber)
Bestell-Nr. 145739

49,00 EUR

Vor dem Hintergrund, dass Sterblichkeit und Tod der Menschen in der Philosophiegeschichte eine dominante Rolle gespielt haben, untersucht die Autorin die philosophischen Bedeutungen, die metaphorische Vereinnahmungen, die Missachtungen und die Vegessenheit des Geborenseins von der Antike über die Aufklärung bis hin zur Gegenwart.
 
In einem zweiten Teil geht es um psychologische, phänomenologische und moralphilosophische Betrachtungen des Geborenseins, die Notwendigkeit einer methodischen Erweiterung von Husserls Transzendentalphänomenologie hin zu einer generativen Phänomenologie und um eine Neuformulierung des Natalitätkonzepts von Hannah Arendt im Sinne einer politischen Ethik. Ziel dieser Studie ist die Konzeption eines Menschenbildes, einer Denk- und Handlungsdimension, die nicht nur den universalen Menschen in den Mittelpunkt rückt, sondern auch die Pluralität, Herkünftigkeit, Leiblichkeit, Geschlechtlichkeit und Endlichkeit der Menschen als grundlegend anerkennt. Ein Denken von der Geburt her bestätigt den generativen Zusammenhang der Menschen untereinander und bestimmt deren Selbstverständnis und ihr Verhältnis zu sich selbst, zum Anderen, zur Welt und Geschichte. Somit hat die philosophische Ergründung und Neufassung des Geborenseins Konsequenzen für Politik und Ethik.
 

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