Das Begehren nach der Wunde
Religion und Erotik im Denken Kierkegaards
Wennerscheid, Sophie
2008, 320 S, Gb, (Matthes & Seitz)
Bestell-Nr. 146145

34,90 EUR

Kierkegaards Motiv der offenen Wunde faszinierte und beeinflußte nicht nur Karl Jaspers oder Martin Heideggers, sondern auch das Denken Jacques Lacans, George Batailles oder Judith Butler. Wennerscheid zeichnet die Konturen dieser Wunde nach und macht sichtbar, inwiefern sie in ihrer obszön klaffenden Form dasjenige am menschlichen Körper ist, das unser Begehren als etwas weckt, von dem wir meinen, es uns verbieten zu müssen. Kierkegaard überschreitet die Grenze des Verbots über eine literarische Mimesis ins Dämonische. Die Wunde des Begehrens reißt immer wieder neu auf und entwirft ein Bild von Sünde, das an erotischer Verführungskraft wenig zu wünschen übrig lässt.
 

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