Einfühlung
Zur Geschichte und Gegenwart eines ästhetischen Konzepts
Curtis / Koch (Hg)
2008, 208 S, Kt, (Fink)
Bestell-Nr. 146149

37,90 EUR

Auch wenn der Begriff Empathie in den letzten Jahren eine wachsende Rolle in den Diskussionen zur Natur emotionaler Involvierung des Zuschauers vor einem Bild gespielt hat, wird doch in der heutigen Forschung selten der ausgreifenden Debatte zur Intersubjektivität gedacht, die sich vor und nach 1900 an den Begriff der Einfühlung knüpfte. Das wird in diesem Band umfassend nachgeholt.
 
Der Psychologe und Ästhetiker Theodor Lipps hat Einfühlung als eine unwillkürliche, instinkthafte und kinästhetische Form der An-verwandlung betrachtet, die sich - und das ist bedeutsam - auch auf unbelebte Objekte erstrecken kann, sich aber na-turgemäß eher auf belebte Objekte wie Tiere oder andere Menschen erstreckt. Diese Vorstellung einer gleichsam allumfassenden empathischen Nahbeziehung zur Welt bildet den Ausgangspunkt, um von dort aus zeitgenössischen Diskussionen und Konzepte des ästhetischen Erlebens nachzugehen.
 

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