Philosophie in der Medientheorie
Von Adorno bis Zizek
Roesler / Stiegler (Hg)
2008, 224 S, Kt, (Fink)
Bestell-Nr. 146246

26,90 EUR

Der Band leistet eine Bestandsaufnahme der Rezeptionsgeschichte der Medientheorie - und dies mit einer doppelten Ausrichtung: Einerseits sollen die Verkürzungen, Deformierungen und Entstellungen in ihrem einschränkenden wie auch in ihrem mitunter produktiven Charakter in den Blick genommen werden. Andererseits sollen aber auch zugleich bisher wenig erörterte und vernachlässigte Aspekte, Texte oder Anschlußmöglichkeiten ausgelotet werden, die vielleicht noch in anderer Weise zu entdecken sind.
 
Wenn man die noch recht kurze Geschichte der Medientheorie betrachtet, so fällt auf, daß eine Vielzahl von philosophischen Theorien gar nicht oder bestenfalls am Rande rezipiert wird, andere hingegen in zahlreichen Texten und Theorien erscheinen - und dies in aktiver Bezugnahme wie auch in konsequenter Absetzung. Zudem zeigt sich, daß viele der Theorien auf nur wenige Theoriesegmente oder Texte reduziert werden, die dann wie Versatzstücke oder mitunter wie erratische Blöcke durch die Theorien wandern. Nicht selten kann in der Rezeptionsgeschichte eine paradigmatische Deutung ausgemacht werden, die dann die weiteren Lektüren maßgeblich bestimmt. Im Feld der Medientheorie kommt es, so könnte man sagen, zu einer internen Kanonisierung, die ihrerseits nicht ohne Auswirkungen für die Medientheorie als solche war.
 

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