The Highpriest of Pessimism
Zur Rezeption Schopenhauers in den USA
Buschendorf, Christa
2008, 336 S, Gb, (Winter)
Bestell-Nr. 146321

42,00 EUR

Wie die Bezeichnungen "New Buddha", "Prince of Atheists" oder "Highpriest of Pessimism" erkennen lassen, stellte Schopenhauer die christliche Weltsicht und den optimistischen Daseinsentwurf der Amerikaner auf eine harte Probe. In Interpretationen fiktionaler Texte, kulturkritischer Essays und philosophischer Schriften legt die sowohl literatur- und ideengeschichtlich als auch kulturhistorisch orientierte Studie dar, wie amerikanische Denker und Schriftsteller in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Debatten über die indische Weisheitslehre, die post-darwinistische Glaubenskrise, die Optimismus-Pessimismus-Kontroverse oder die eskapistische Buddhismus-Mode der Jahrhundertwende auf einen Philosophen reagierten, der die Realität menschlichen Leidens schonungslos exponiert und zugleich mit seiner Mitleidsethik hohe moralische Standards setzt.
 
In der Konfrontation mit dem Hauptvertreter des Pessimismus rangen die Amerikaner mit der von ihnen zwar immer wieder verdrängten, in Krisenzeiten aber um so dringlicher empfundenen Frage nach der existentiellen Bedeutung von Schmerz, Leid und Tod.
 

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