Paul Feyerabend - Hans Albert: Briefwechsel
Bd. 2
Baum, Wilhelm (Hg)
2009, 200 S, Kt, (Kitab)
Bestell-Nr. 146847

18,00 EUR

Der Briefwechsel zwischen den Philosophen Paul Feyerabend (1924-1993) - neben Wittgenstein und Karl Popper der bedeutendste österreichische Philosoph des 20. Jahrhunderts - und dem Mannheimer Sozialphilosophen Hans Albert (geb. 1921) überrascht durch seine Offenheit. Hier diskutieren der in Berkeley und Zürich lehrende, aus Wien stammende Skeptiker und "anarchistische" Methodenpluralist und der wichtigste deutsche Vertreter der von Karl R. Popper ausgehenden Logik und Sozi-alphilosophie nicht nur ihre wissenschaftstheoretischen Projekte und ihr Verhältnis zu Popper. Die in charakterlicher und fachlicher Hinsicht sehr verschiedenartigen Denker äußerten sich auch sehr offen zu Themen des akademischen Lebens, der 68er Bewegung und zu Fragen des Privatlebens. Die Briefe aus den Jahren 1972 bis 1985 kommentieren die Ereignisse der Arbeiten Feyerabends, sein Auftreten auf dem Philosophentag in Kiel 1972 sein 1974 in Englisch erschienenen Hauptwerk "Against Method" ("Wider den Methodenzwang") und seine Diskussion mit dem Philo-sophen Imre Lakatos (+ 1974), der eine Kritik der Thesen Feyerabends hätte verfas-sen sollen. Die Briefe ermöglichen einen kritischen und amüsanten Rückblick auf einen entscheidenden Paradigmenwechsel in der Wissenschaftstheorie vom "Kritischen Rationalismus popper'scher Prägung zum erkenntnistheoretischen Anarchismus Poppers, der von Hans Albert aus der Sicht des Rationalismus beleuchtet wird.
 

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