Subjektive Praxis und Geschichte
Phänomenologie politischer Aktualität
Kühn, Rolf
2008, 456 S, Kt, (Alber)
Bestell-Nr. 146897

48,00 EUR

Jedes gesellschaftliche Leben beginnt in seinem phänomenologischen Anfang durch Arbeit und Kultur. Da zu deren ständiger Verwirklichung die affektiv-leibliche Realität der Individuen vorauszusetzen ist, beruht das gesamte geschichtliche Leben in der je gegebenen Aktualität dieser "immanenten Praxis". Die Formen politischer wie ideologischer Repräsentation erweisen sich innerhalb einer solchen meta-genealogischen Sicht als Substitute eines lebendigen Realprozesses, der in seiner originären Wirklichkeit verdunkelt bleibt. Durch eine entsprechende Analyse der Ökonomie in Zusammenhang mit Kapitalismus, Technik und Wissenschaft als "abstrakten Äquivalenten" des subjektiv-geschichtlichen Lebens ergibt sich die abschließende Untersuchung, ob eine Zukunft als rein objektive "Globalisierung" noch eine wirkliche "Potentialisierung" der je individuellen wie gemeinschaftlichen Kräfte zulässt.
 
Inhalt I. Hypostase der Geschichte und ihre kritik 1) Hegel - Seinsprozess und gesellschaftliche Vermittlung 2) Marx - Produktion als "subjektive Praxis" 3) Henry - Substitution und Deixis im politischen Denken II. Realität der Geschichte und individuelles Leben 4) Ideologie und Geschichte 5) Individuum und Geschichte 6) Kategorialität und praktische Wahrheitsgenese III. INNERE BESTIMMUNG ALS LEBEN 7) Allgemeinheit und individuelles Leben 8) Individuierung als praktisch-ökonomische Bestimmung 9) Individuelle Praxis als Natur und Industrie IV. Individualität und Zukunft der GESCHICHTE 10) Technikentwicklung und Sozialismus 11) Faschismus und Kapitalismus 12) Globale Wissenschaft als Kulturkrise Ausblick: Zukunft als subjektiv-gemeinschaftliche Potentialisierung
 

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